Galaxie – A Journey into Space

Ich möchte euch hier zeigen, wie man mit PSE 9 eine Galaxie erstellen kann. Alles, was wir dazu brauchen, ist ein Wolkenpinsel, Ebenenmasken und der Strudel-Effekt.

A Journey into Space

Heute wollen wir uns eine Space-Art-Szene bauen. Und das alles mit Bordmitteln von PSE 9.

Als Erstes öffnen wir das Programm und erstellen uns ein neues Bild.

Wir empfehlen:
Freistellen mit Photoshop Elements

 

Abmessungen 1920 x 1080 px, Auflösung 300 DPI.

 

Als Nächstes füllen wir unsere Ebene mit Schwarz:

 

Mit dem Füllwerkzeug:

 

Die Ebene habe ich in “Hintergrund” umbenannt.

 

Im nächsten Schritt legen wir zwei neue Ebenen an.

 

In diesen Ebenen werden wir die Nebel erstellen.

 

Auf der “Ebene 1” wenden wir nun den Renderfilter Wolken an.

 

Dazu stellen wir in der Werkzeugleiste …

 

… unsere Hintergrundfarbe auf Schwarz …

 

… und wählen als Vordergrundfarbe einen Blauton aus

 

Danach gehen wir auf Filter>Renderfilter>Wolken.

 

Zwischenergebnis:

 

Dann wenden wir ein paar Mal den Renderfilter Differenzwolken auf diese Ebene an, bis uns das Ergebnis gefällt.

 

Da die schwarzen Bereiche nachher transparent werden, muss man vorsichtig sein mit dem Filter.

 

Um den Filter erneut anzuwenden, drückt ihr einfach Strg+F.

 

Ich habe hier den Filter 2 Mal angewendet. Die Ebenenfüllmethode stellen wir nun auf Negativ multiplizieren.

 

Kümmern wir uns um die zweite Ebene. Wir gehen dort genauso vor wie bei der ersten Nebelebene.

 

Also erst die Vordergrundfarbe ändern …

 

… (diesmal wählen wir ein schönes Rot aus) …

 

… und dann den Renderfilter Wolken, danach wieder Differenzwolken, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.

 

Danach stellen wir die Ebenenfüllmethode wieder auf Negativ multiplizieren.

 

Die beiden Ebenen durchdringen sich nun leicht.

 

Um mehr Kontrolle zu erhalten und den Nebel nach den eigenen Vorstellungen zu formen, werden wir nun auf jeder Ebene eine Maske anlegen.

 

Auf das Symbol für Ebenenmaske hinzufügen gehen.

 

So ist die neu angelegte Ebenenmaske markiert:

 

Mit einem Wolkenpinsel malen wir nun auf den Nebelebenen, um so unseren Nebel zu formen. Versucht euch dabei an Bildern zu orientieren, die ihr zuhauf im Netz findet.

Achtet auch darauf, dass ihr die Maske aktiviert habt, bevor ihr mit dem Pinsel loslegt. Schwarz bedeutet ausblenden, weiß bedeutet wieder einblenden.

Ihr könnt also jeder Zeit Fehler ausbügeln oder noch mal von vorne anfangen.

Ich habe die Ebenen für den Nebel umbenannt, um einen besseren Überblick zu haben.

 

Das Ganze könnte dann ungefähr so aussehen:

 

Noch hat das Bild keine Dynamik, doch das werden wir nun ändern. Die beiden Nebelebenen werden dupliziert.

Dazu markiert ihr beide …

 

… und wählt dann über die rechte Maustaste Ebenen duplizieren aus.

 

Die beiden duplizierten Ebenen …

 

… benennen wir nun um in “Spirale 1” und “Spirale 2”.

 

Die Ebenen werden jetzt eine nach der anderen mit dem Filter>Verzerrungsfilter>Strudel bearbeitet.

 

Spielt ein bisschen mit der Stärke herum, …

 

… bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.

 

Ich habe bei der ersten Ebene mit 146 Grad gearbeitet und bei der zweiten mit 246 Grad.

 

Zum besseren Weiterarbeiten hab ich nun eine Ebene eingefügt, …

 

… auf die ich Sterne gemalt habe.

 

Da Galaxien in der Realität verschiedene Farben aufweisen, behelfen wir uns mit einem kleinen Trick. Wir erstellen eine neue Ebene und legen darauf einen Farbverlauf.

 

Wir wählen das Verlaufswerkzeug …

 

… klicken auf Bearbeiten, …

 

… wir wählen die Farben des Verlaufs aus …

 

… und wählen den Radialverlauf:

 

Dann ziehen wir von der Mitte des Bildes nach außen den Farbverlauf auf.

 

Auf der Farbverlaufsebene wenden wir wieder den Strudeleffekt an.

 

Hier habe ich 397 Grad verwendet.

 

Das sieht dann so aus:

 

Um das Zentrum der Galaxie zu gestalten, öffnen wir ein neues Bild. Speichert das bisherige vorsichtshalber ab, aber schließt es noch nicht.

Im neuen Bild – es hat die gleichen Abmessungen wie unser Galaxie-Bild – malen wir mit einem Wolkenpinsel ins Zentrum der Ebene.

 

Ich habe hier einfach die Ebene einmal um 180 Grad gedreht und mit dem gleichen Pinsel noch mal drübergemalt.

 

Dieses Bild ziehen wir nun mit gedrückter Shift-Taste auf unser Galaxie-Bild. So bleibt es genau an der gleichen Position, an der wir es wollen.

 

Die Ebene bennenen wir nun um in “Zentrum”. Die Füllmethode der Farbverlaufs-Ebene stellen wir auf Ineinanderkopieren.

 

Nun invertieren wir das Zentrum, indem wir die Ebene anwählen und Strg+I drücken.

 

Das Zentrum ist nun sehr hell und man erkennt kaum Details. Das ändern wir, indem wir das Bild an sich duplizieren.

 

Dabei die Ebenen nicht reduzieren.

 

In der Kopie werden nun die Ebenen “Sterne” und “Hintergrund” gelöscht.

 

Wir beginnen oben bei der Ebene “Farbverlauf” und mit einem Rechtsklick gehen wir auf Mit darunterliegender auf eine Ebene reduzieren.

 

Die Frage wegen der Masken beantworten wir mit Anwenden.

 

So verfahren wir weiter, bis alle Ebenen bis auf das “Zentrum” zu einer Ebene zusammengefasst worden sind.

 

Nun machen wir das Gleiche mit der Ebene “Zentrum”. So erhalten wir eine einzige Ebene.

 

Um das Zentrum später besser herausarbeiten zu können, gehen wir nun mit der Tonwertkorrektur …

 

… über das Bild, bis wir …

 

… die Details im Zentrum gut sichtbar haben.

 

Das nun bearbeitete Zentrum schieben wir wieder mit gedrückter Shift-Taste …

 

… auf unser Galaxiebild.

 

Die Ebenenfüllmethode stellen wir nun auf Multiplizieren.

 

Auf dieser neuen Ebene wenden wir wieder eine Maske an und entfernen mit einem Wolkenpinsel die schwarzen Bereiche um das Zentrum herum.

Es dürfte dann ungefähr so aussehen:

 

Zum Schluss verringern wir die Deckkraft der Ebene noch ein wenig:


Damit wären wir schon am Schluss dieses Tutorials. Ich wünsche euch viel Spaß bei euren Galaxien.

 

Hier noch ein Beispiel dafür, wie die Galaxie in einem fertigen Bild wirken kann


Ich hoffe, das Tutorial war verständlich und ihr hattet etwas Spaß beim Nacharbeiten.

Grüße aus der Schattenwelt

MURDOC the PSYCHO

Wir empfehlen:
Photoshop Elements - Basics & Tricks

Unsere Empfehlung für dich

Photoshop Elements für Einsteiger und Aufsteiger

Photoshop Elements für Einsteiger und Aufsteiger

Gehe der Bildbearbeitung auf den elementaren Grund! Zu Beginn mag Photoshop Elements angesichts der zahlreichen Funktionen überfordern, doch mit diesem Training wirst du die Features in kürzester Zeit verstehen und für deine Zwecke zu nutzen wissen.

  • 62 Lektionen in über 4,5 Stunden Video-Training zu den Grundlagen in Photoshop Elements
  • Alle wichtigen Funktionen und Werkzeuge verständlich erklärt (z. B. Ebenen, Filter, Dateiformate …)
  • Von Digitalkünstler Gabor Richter, der dich Schritt für Schritt in einen versierten PSE-Nutzer verwandelt

Zum Training