Planeten erstellen

Hier möchte ich euch zeigen, wie ihr mit einem Texturfoto und Bordmitteln einen Planeten erstellen könnt.

Wir öffnen PSE und erstellen uns ein neues Dokument mit den Abmessungen 1500 x 1500 Px, Auflösung 300 DPI und füllen die Arbeitsfläche mit Schwarz.

Wir empfehlen:
Freistellen mit Photoshop Elements

 

Der Planet

Danach wählen wir die Auswahlellipse (M) aus und halten die Shift- und Alt-Taste gedrückt. Wir zeichnen einen Kreis, der ungefähr 80 % der Arbeitsfläche abdeckt.

 

Diese Auswahl werden wir nun mit einer Textur füllen. Dazu öffnen wir uns ein passendes Foto. Am besten eignen sich Fotos von überwucherten Wänden. Also wenn Moos oder Flechten darauf eine “Landschaft” bilden. Ich hab euch dazu eins beigelegt.

 

Das Bild werden wir nun so vorbereiten, dass wir es als Textur verwenden können. Dazu gehen wir auf Bild>Skalieren>Bildgröße.

 

Im Eigenschaften-Menü geben wir eine maximale Größe von 2500px an. Denn nur bis zu dieser Größe kann man Texturen bzw. Pinsel definieren.

 

Wir bestätigen mit OK und gehen auf Bearbeiten>Muster festlegen.

 

Wir geben der Textur einen Namen; der Dateiname des Bildes wird automatisch vorgeschlagen.

 

Damit haben wir eine Textur für unseren Planeten. Das Foto können wir nun wieder schließen, da wir es nicht mehr benötigen. Zurück in unserem Bild vom Beginn, die Auswahl ist noch aktiv, wechseln wir auf das Füllwerkzeug.

 

In der oberen Werkzeugleiste stellen wir nun von Vordergrundfarbe auf Muster um.

 

Nun wählen wir unsere Textur aus …

 

… und füllen damit unsere Auswahl:

 

Noch ist es nur ein Kreis mit einer Textur. Um daraus einen Planeten zu machen, brauchen wir noch 3 Ebenen. Eine für den Schein, eine für die Oberfläche und einen für den Schatten.

Wir wenden zunächst einmal den Verzerrungsfilter>Wölben

 

… mit 100 % an.

 

Dann noch einmal mit 50 %.

 

Ergebnis:

 

Den Planeten stellen wir nun frei. Dazu drücken wir Strg+C und dann Strg+V. Damit wird der Planet auf eine eigene Ebene gelegt.

 

Diese Ebene benennen wir nun in “Planet” um; die Ebene darunter löschen wir.

 

Die Ebene mit dem Planeten duplizieren wir nun 3 Mal, sodass wir am Schluss 4 Ebenen haben. Von unten nach oben gesehen benennen wir sie wie folgt:

• “Schatten”

• “Glühen”

• “Oberfläche”

• “Planet”

 

Das sieht dann so aus:

 

Die Ebenen “Glühen” und “Schatten” bearbeiten wir über Farbton/Sättigung anpassen …

 

… und stellen bei beiden Ebenen die Helligkeit auf -100:

 

So haben wir erst mal 2 schwarze Kreise; die werden wir später noch weiter bearbeiten.

 

Die Oberfläche

Doch zunächst kümmern wir uns um die Oberfläche. Wir wählen die Ebene aus und wenden auf ihr den Relieffilter

 

… mit den folgenden Einstellungen an:


Winkel: 148

Höhe: 9

Stärke: 94

 

Zur besseren Übersicht könnt ihr die Ebenen “Schatten” und “Glühen” erst mal ausblenden.

 

Wir wenden nun noch den Hochpassfilter

 

… auf der Oberfläche mit einem Radius von 89 % an.

 

Die Füllmethode für die Ebene “Oberfläche” stellen wir auf Weiches Licht.

 

Das sieht dann so aus:

 

Die Atmosphäre

Kommen wir nun zur Atmosphäre des Planeten. Wir fügen uns erst mal eine neue Ebene ein und füllen diese mit Schwarz. Nicht vergessen, vorher bei den Fülloptionen das Muster wieder auszuschalten.

 

Wir wählen die Ebene “Glühen” aus und stellen die Füllmethode auf Negativ multiplizieren. Den Schein machen wir mit dem Ebenenstil.

 

Als Farbe wurde hier ein helles Blau (#bff7fd) gewählt, ihr könnt aber auch je nach Geschmack mit anderen Farben experimentieren.

 

Der Schatten

Da ein Körper, der von einer Lichtquelle angestrahlt wird, auch einen Schatten wirft, werden wir unserem Planeten auch einen solchen verpassen. Das ist recht simpel: Wir wählen die Schattenebene aus und wenden den Gaußschen Weichzeichner an.

 

Den Radius habe ich auf 77 % gestellt:

 

Die Füllmethode belassen wir auf Normal.

 

Den Schatten verschieben wir nun so, dass das Licht aus der linken oberen Ecke kommt; dass der Schatten also nach rechts unten fällt.

 

Der Schatten würde aber nun auch den Hintergrund verdecken, wenn wir den Planeten in eine Szene einfügen. Um das zu verhindern, klicken wir mit gedrückter Strg-Taste auf die Planeten-Ebene.

 

Dadurch wird eine Auswahl definiert; wenn wir nun auf der Schattenebene eine Maske hinzufügen, wird der Schatten an der Kante des Planeten abgeschnitten.

 

Der Schein ist nun im Schattenbereich zu stark. Also erstellen wir auf der Ebene “Glühen” eine Maske. Mit einem weichen Pinsel malen wir an der Kante entlang, bis uns das Ergebnis gefällt. Nicht vergessen, die Ebene vorher zu vereinfachen.

 

Den kleinen feinen Rand, der nun noch zu sehen ist, entfernen wir, indem wir die Ebene “Schatten” anwählen. Nun mit den Pfeiltasten einmal nach rechts und einmal nach unten klicken.

 

Die schwarze Ebene können wir nun löschen.

 

So sehen wir auch, ob der Schatten auch wirklich an der Kante aufhört. Um mehr Kontrolle zu behalten, speichert ihr die Datei am besten als PSD-Datei ab, so könnt ihr ja nach Einsatz des Planeten den Schatten noch verschieben.

Und wenn ihr die Deckkraft der Ebene “Schatten” auf 95-98 % stellt, könnt ihr auch Details auf der Rückseite des Planeten sehen.

 

Wer möchte, kann die Ebenen auch alle zusammenfassen und als PNG-Datei abspeichern. Dazu einfach alle Ebenen wählen und im Kontextmenü Auf eine Ebene reduzieren wählen.

Und so könnten Planeten wirken, die man mit diesem Tutorial erstellt hat.

Ich hoffe, das Tutorial hat euch gefallen.

Grüße aus der Schattenwelt

MURDOC the PSYCHO

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