Porträtretusche mit Photoshop Elements

Um ein Porträt deutlich ansehnlicher zu gestalten und kleine Schönheitsfehler verschwinden zu lassen, braucht man nicht unbedingt ein „dickes“ Bildbearbeitungsprogramm. Photoshop Elements reicht vollkommen aus, um strahlend schöne Porträts zu erzeugen. In diesem Workshop gehen Sie Schritt für Schritt vor, um die wichtigsten Elemente der Porträtretusche zu durchlaufen.

Das Tutorial stammt aus dem Handbuch Photoshop Elements 9. Wir danken dem Sonic Media Verlag für die Genehmigung zur Veröffentlichung.
Das große Handbuch Photoshop Elements 9 bietet auf 130 Seiten 30 detaillierte Workshops, ausführliche Grundlagenratgeber und viele hilfreiche Tipps und Tricks, um mit der neuesten Version von Photoshop Elements zum Beispiel Porträt- und Landschaftsfotos zu bearbeiten, Fotopannen zu reparieren oder mit Fotoeffekten zu experimentieren.

 

Schritt 1: Die Haut glätten

Um die Haut zu glätten und etwas glamouröser erscheinen zu lassen, öffnen Sie zunächst das Foto Porträt4.JPG von der Heft-CD in Photoshop Elements.


 

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Wechseln Sie in der rechten Spalte in das Modul Bearbeiten und hier in das Register Vollständig. Kopieren Sie mit dem Tastenkürzel Strg+J in der Ebenen-Palette die Hintergrundebene.

 

 

Auf diese neue Ebene 1 wenden Sie den Befehl Filter>Weichzeichnungsfilter>Gaußscher Weichzeichner aus dem Menü an. Stellen Sie im Dialogfenster einen Radius von 1,5 Pixeln ein, um die Haut stark weichzuzeichnen.

 

 

Damit haben Sie den ersten Arbeitsschritt beendet. Schalten Sie jetzt in der Ebenen-Palette mit einem Klick auf das Augen-Symbol die Sichtbarkeit der oberen Ebene für einen Moment aus.

 

 

Schritt 2: Mehr Kontrast für das Original

Klicken Sie auf die Hintergrund-Ebene, um dort weiterzuarbeiten. In der Fußzeile der Ebenen-Palette klicken Sie auf das Symbol Neue Füll- oder Einstellungsebene erstellen und wählen aus dem aufspringenden Menü Helligkeit/Kontrast aus.

 

 

Im Register Korrekturen verstärken Sie den Kontrast der Hintergrund-Ebene, indem Sie den Regler Kontrast auf +35 stellen. Den Regler Helligkeit lassen Sie auf 0 stehen.

 

 

Schritt 3: Weiche Haut und scharfe Augen

Jetzt schalten Sie mit einem Klick auf das leere Kästchen vor der Ebene 1 die Sichtbarkeit dieser Ebene wieder ein. Regulieren Sie die Deckkraft der Ebene auf etwa 80 %.

 

 

Um nun die Schärfe für Details wie die Augen wieder hervorzuholen, legen Sie mit einem Klick auf das Symbol Ebenenmaske hinzufügen in der Ebenenübersicht eine Maske für die Ebene 1 an. Wählen Sie in der Werkzeug-Palette den Pinsel (Tastenkürzel B) und klicken Sie in der Optionsleiste ganz links auf die Pinselvorgaben. Nehmen Sie die Pinselspitze Rund weich 100 Pixel.

 

Pinselfarben einstellen

Mit einem Druck auf die Taste D können Sie Ihre Vorder- und Hintergrundfarbe auf die Vorgabewerte Schwarz und Weiß einstellen. Mit der Taste X können Sie zwischen Schwarz und Weiß als Vordergrundfarbe wechseln.
 

 

Stellen Sie die Deckkraft des Pinsels in der Optionsleiste auf 60 % und vergewissern Sie sich, dass Ihre Vordergrundfarbe auf Schwarz gesetzt ist. Klicken Sie in der Ebenen-Palette auf die Miniatur der Maske, damit sie ausgewählt wird.

Malen Sie nun auf dem Bild mit Ihrem Pinsel die Details, die scharf erscheinen sollen. Ihre Pinselstriche erscheinen in Schwarz auf der Miniaturdarstellung der Maske.

Malen Sie über die Augen, die Brauen, den Mund und auch die Haare. Dort, wo Sie mehrfach malen, wird mehr von der darunterliegende Ebene sichtbar, die Schärfe nimmt zu.

 

 

Führen Sie die bisherigen Ebenen mit dem Tastaturkürzel Shift+Strg+Alt+E in der neuen gemeinsamen Ebene 2 zusammen. Auf diese Weise haben Sie bei Bedarf noch alle Ihre Ausgangsschritte – die sollten Sie aufheben, bis Sie mit Ihrem Bild zufrieden sind.


 

 

Schritt 4: Den Teint verbessern

Bei ungünstigen Lichtverhältnissen kämpfen viele Digitalkameras mit der korrekten Darstellung von Farben. So bekommt ein Gesicht gern schon einmal eine unnatürlich gelbliche oder orange Färbung oder gar einen leichten Grünstich von Neonröhren oder Straßenlaternen. In jedem Fall ist es eine gute Idee, die Hauttöne mit Photoshop Elements etwas auszugleichen. Glücklicherweise kann man das automatisch erledigen lassen: Mit der aktivierten Ebene 2 nehmen Sie aus dem Menü Überarbeiten den Befehl Farben anpassen>Farben für Hautton anpassen.

 

 

Es erscheint ein Dialogfenster, das Sie auffordert, eine typische Hautzone anzuklicken. Augenblicklich wirkt die Hautfarbe natürlicher, die Gesichter bekommen einen frischen, gesunden Ausdruck.

Sollte Ihnen das Ergebnis nicht gefallen, klicken Sie eine andere Hautpartie an.
 

 

Sie können das Ergebnis noch weiter verfeinern, indem Sie im Dialogfenster die Schieberegler Bräunung und Rötung etwas nach links verschieben. Damit lassen Sie die Haut heller erscheinen und nehmen auch etwas Rot heraus.

 

 

Sollte durch die automatische Korrektur der Gesamteindruck des Bildes zu „warm“ oder „kalt“ wirken, können Sie das mit dem Regler für die Temperatur korrigieren: Ziehen Sie für einen kühleren Bildeindruck den Regler nach links – eine Korrektur nach rechts lässt das Bild wärmer erscheinen. Dabei sollten Sie allerdings vorsichtig zu Werke gehen – der Effekt kann schnell zu stark ausfallen.

 

 

Tipp für mehr Übersicht

Beim Retuschieren kommt schnell der Blick fürs große Ganze abhanden: Sie arbeiten konzentriert in einer hochgezoomten Detailansicht Ihres Porträts. Doch später, wenn Sie wieder das Gesamtbild anzeigen, erkennen Sie vielleicht, dass Ihre Retusche einen Zombie geschaffen hat – die Zähne zu weiß, die Augen zu blau, die Haut viel zu glatt.

Behalten Sie darum auch Ihr Gesamtmotiv im Blick. So geht’s:

1. Wählen Sie Ansicht>Neues Fenster für <Dateiname>.
2. Anschließend schalten Sie Option Fenster>Anwendungsrahmen ab und aktivieren Fenster>Bilder>Nebeneinander, damit die zwei Dateifenster auch wirklich nebeneinander stehen.

In einem Fenster stellen Sie jetzt die optimale Zoomstufe zum Retuschieren ein, beispielsweise 100 %; dort arbeiten Sie dann auch. Im anderen Dateirahmen zeigen Sie das Gesamtbild, wozu Sie das Fenster durch einen Klick auf die Titelleiste aktivieren, dann drücken Sie Strg+0. Jede Detailänderung erkennen Sie sofort auch in der Gesamtansicht im anderen Dateifenster.

 

 

Schritt 5: Weg mit Pickeln und Schönheitsfehlern

Kaum ein Gesicht ist perfekt, und leider halten Fotos auf geradezu impertinente Weise kleine Fehler wie Fältchen und Pickel fest. Zum Glück muss in Photoshop Elements kein Porträt so bleiben, wie es ist. Machen Sie Ihr Modell mit wenigen Handgriffen attraktiver. Pickel sind zwar störend, aber leicht zu beheben. Auch anderen kleinen „Makeln“ können Sie mit dem Bereichsreparatur-Pinsel einfach zu Leibe rücken.

 

 

Stellen Sie eine weiche Werkzeugspitze ein, mit einem Durchmesser von 33 Pixeln. Der Kreis des Werkzeugs muss deutlich größer als die Störstelle sein. Klicken Sie einmal auf den Pickel und weg ist er. Falls Sie noch Spuren sehen, klicken Sie einfach erneut.

 

 

Passen Sie dann die Größe Ihrer Werkzeugspitze an und gehen Sie beispielsweise die Piercing-Spur unter der Lippe an. Auf diese Weise können Sie mit wenigen Mausklicks alle störenden Hautunreinheiten beseitigen.

 

 

Schritt 6: Ab zum Zahnarzt

Leider ist nicht jeder Mensch mit makellos weißen Zähnen gesegnet. Ein für die Bildwirkung wichtiger Retuschejob steht daher bei den Zähnen an: Sie müssen dezent aufgehellt werden. Mit dieser Maßnahme wirken Porträts frischer:

Drücken Sie gleichzeitig Strg+Leertaste. So bietet Photoshop Elements vorübergehend die Vergrößerungslupe an. Ziehen Sie einen Rahmen um den Mund und Elements zoomt diesen Bildbereich groß heran.

 

 

Klicken Sie in der Werkzeugpalette auf den Abwedler. Dieses Werkzeug macht Bildbereiche heller.

 

 

Öffnen Sie die Pinselvorgaben ganz links in der Optionsleiste und nehmen Sie die Spitze Rund weich 21 Pixel mit weicher Kante. Ändern Sie den Durchmesser der Pinselspitze auf 32 Pixel. Senken Sie die Belichtung auf 20 %, so wirkt die Aufhellung nur dezent. Den Bereich stellen Sie auf Mitteltöne.

 

 

Jetzt malen Sie über die Zähne. Sehen diese auf Anhieb herrlich weiß aus, haben Sie vermutlich schon übertrieben – prüfen Sie, ob das Bild in der Gesamtansicht nicht schon wie lackiert wirkt. Wollen Sie dagegen bereits helle Partien noch weiter aufhellen, stellen Sie den Bereich von Mitteltöne auf Lichter um.

 

 

Zähne vorsichtig weißen

Jetzt geht es an die Details. Meist müssen die Zähne noch etwas geweißt werden. Nehmen Sie das Lasso-Werkzeug und legen Sie eine Auswahl der Zähne an. Lassen Sie sich bei der Auswahl Zeit – je präziser Sie auswählen, umso besser wird das Ergebnis.

Wenn Sie es sich etwas einfacher machen möchten, können Sie eine erste Vorauswahl mit dem Schnellauswahl-Werkzeug vornehmen und diese Auswahl dann mit dem Lasso verfeinern.
 

 

Mit einem Klick auf die Schaltfläche Kante verbessern in der Optionsleiste des Lassos nehmen Sie noch ein paar Einstellungen für Ihre Auswahl vor: Stellen Sie Abrunden auf 3 und Weiche Kante auf 1,2 Px, um eine schön geglättete Auswahl zu erhalten.

 

 

Legen Sie jetzt eine neue Füll- oder Einstellungsebene vom Typ Farbton/Sättigung an. Ihre Auswahl wird automatisch als Maske für die Einstellungsebene angelegt.

 

 

Im Register Korrekturen wählen Sie Gelbtöne aus und reduzieren die Sättigung auf den Wert -100. Regeln Sie nun noch die Helligkeit nach oben, bis Ihnen die Zähne gefallen. Stellen Sie die Deckkraft der Einstellungsebene auf etwa 35 % ein, damit die Zähne natürlich wirken.

 

 

Schritt 7: Faltenretusche

Das Porträt sieht jetzt bereits ziemlich gut aus – wenn da nicht noch ein paar kleinere „Makel“ wie Falten und Augenringe währen. Die lassen Sie wie folgt verschwinden:

Schalten Sie mit der Taste L das Lasso ein. In der Optionsleiste des Lassos stellen Sie eine Weiche Kante mit 3 Pixeln ein. Ziehen Sie eine Auswahl um den Tränensack herum.

 

 

Stellen Sie im Menü Auswahl>Auswahl transformieren ein, um die Auswahl verschieben zu können und schieben Sie sie dann auf einen Bereich mit glatterer Haut.

 

 

Drücken Sie Strg+J. Damit befördern Sie den Auswahlbereich auf eine eigene Ebene. Mit dem Verschieben-Werkzeug ziehen Sie die glatte Haut nach oben über den Tränensack.

 

 

Stellen Sie die Deckkraft der Ebene auf 18 %. So verschmilzt die neue Haut ganz unauffällig mit dem darunterliegenden Bild. Noch unauffälliger wirkt Ihre Korrektur, wenn Sie die Füllmethode von Normal auf Aufhellen stellen. Wiederholen Sie diesen Schritt nun auch für das andere Auge.

 

 

Klicken Sie in der Ebenen-Palette auf die Ebene 2, halten Sie die Taste Shift gedrückt und klicken Sie auf die oberste Ebene.

Jetzt können Sie diese Ebenen mit dem Tastaturbefehl Strg+E miteinander verschmelzen.

 

 

Schritt 8: Bringen Sie die Augen zum Strahlen

Wenn in einem Porträt die Augen zu dunkel sind oder im Schatten liegen, lässt sich auch dieses Problem mit einem kleinen Trick lösen:

Nehmen Sie das Lasso-Werkzeug und legen Sie je eine Auswahl über jedes Auge. Hier können Sie ruhig etwas großzügiger arbeiten. Stellen Sie für die Auswahl in der Optionsleiste eine Weiche Kante von etwa 8 Pixeln ein, damit die Auswahl später sanft in den Hautton übergeht.

 

 

Nun legen Sie mit Strg+J eine neue Ebene an, die nur Ihre Auswahl enthält. Für diese neue Ebene stellen Sie nun die Füllmethode auf Negativ multiplizieren und passen Sie die Wirkung mit der Deckkraft der Ebene bei einem Wert von rund 15 % an.

Im nächsten Schritt entfernen Sie Rötungen im Weiß der Augen. Gegen diese Rötungen gehen Sie mit einer neuen Füll- oder Einstellungsebene vom Typ Farbton/Sättigung an. Im Dialogfenster wählen Sie Rottöne aus und reduzieren die Sättigung auf den Wert -60.

 

 

Danach nehmen Sie die Magentatöne und reduzieren auch hier die Sättigung auf -60. Klicken Sie in der Ebenenpalette auf die Maske der Einstellungsebene und invertieren Sie sie mit dem Tastaturbefehl Strg+I.

Malen Sie auf der Ebenenmaske mit einem weißen Pinsel nur über das Weiß der Augen. Eventuelle Fehler können Sie mit einem schwarzen Pinsel zurückpinseln. Die Deckkraft der Einstellungsebene stellen Sie auf etwa 40 % herunter, damit der Effekt nicht auffällt.
 

 

 

Die Iris hervorheben Die Iris sieht noch ein wenig zu blass aus – also brauchen Sie noch eine Einstellungsebene vom Typ Tonwertkorrektur. Stellen Sie zunächst die Vordergrundfarbe in Photoshop Elements auf Weiß ein und zoomen Sie möglichst dicht an die Augen heran.

In der Ebenen-Palette klicken Sie nun auf Neue Füll- oder Einstellungsebene erstellen und wählen Tonwertkorrektur aus. Ändern Sie nun die Füllmethode dieser Einstellungsebene auf Negativ multiplizieren. Ihr gesamtes Bild wird nun deutlich aufgehellt.

 

 

Nun markieren Sie die  Maske der Einstellungsebene und füllen sie über den Tastaturbefehl Strg+I mit Schwarz. Nehmen Sie einen weichen Pinsel und stellen Sie die Größe so ein, dass der Pinsel genau in die Iris passt, ohne über die Pupille oder den Rest des Auges zu malen. Malen Sie mit dem weißen Pinsel über die Iris.

 

 

Die Augen Ihres Models werden deutlich strahlender. Falls Sie zu viel gemalt haben, können Sie das mit einem schwarzen Pinsel korrigieren. Zuletzt setzen Sie noch die Deckkraft der Einstellungsebene auf etwa 13 % herab.

 

 

Neue Augenfarbe in 30 Sekunden

Um die Augen noch schnell umzufärben, nehmen Sie einfach das Pinsel-Werkzeug zur Hand. Wählen Sie aus der Options-Palette des Pinsels den Modus Farbton aus und wählen Sie eine passende Vordergrundfarbe für die Iris aus.

Am einfachsten ist es, wenn Sie aus der Werkzeug-Palette die Pipette nehmen und zunächst die tatsächliche Augenfarbe auswählen.

 

 

Die aufgenommene Farbe erscheint als Vordergrundfarbe. Mit einem Klick auf das Vordergrundfarbfeld öffnen Sie den Farbwähler. Hier können Sie einen benachbarten Farbton auswählen. Schließen Sie den Farbwähler dann mit einem Klick auf OK.

 

 

Legen Sie eine neue leere Ebene an und malen Sie mit einer nicht zu großen Pinselspitze über die Iris. Da der Modus Farbton weder auf Schwarz noch auf Weiß wirkt, können Sie problemlos die Iris einfärben, ohne dass Glanzlichter oder Details beschädigt werden.

 

 

Stellen Sie die Deckkraft der Ebene dann auf 15 % ein und geben Sie die Füllmethode Weiches Licht vor.

 

 

Schritt 9: Knackige Kontraste hinzufügen

Jetzt fehlt dem Porträt nur noch etwas Pep. Dazu arbeiten wir zuerst an den Schatten.

Klicken Sie unten in der Ebenenpalette auf das Symbol Neue Füll- oder Einstellungsebene erstellen und dann auf Tonwertkorrektur. Klicken Sie im Register Korrekturen auf die oberste Pipette zum Setzen des Schwarzpunktes. Der Helligkeitswert, den Sie jetzt im Bild anklicken, sinkt im gesamten Foto auf tiefstes Schwarz ab. Klicken Sie beispielsweise auf die Pupille.

 

 

Alle Bildpunkte mit diesem ohnehin dunklen Tonwert drückt Photoshop Elements jetzt auf reines Schwarz, ähnlich dunkle Tonwerte gehen mit in den Keller. Ihr Foto wird etwas dunkler und kontrastreicher. So dunkel soll das Foto natürlich nicht bleiben.

 

 

Falls die mittleren Tonwerte noch etwas dunkel erscheinen, ziehen Sie den Mitteltonregler vorsichtig nach links.

Um die Kontrastverstärkung etwas abschwächen, senken Sie die Deckkraft der Einstellungsebene auf 60 %.

Markieren Sie nun in der Ebenenpalette wieder alle Ebenen von Ebene 4 bis ganz nach oben und fassen Sie sie mit dem Tastaturkürzel Shift+Strg+Alt+E in einer neuen gemeinsamen Ebene zusammen.

 

 

Schritt 10: Die Lippen betonen

Die Lippen könnten noch etwas kräftiger erscheinen. Nehmen Sie das Schnellauswahl-Werkzeug und fahren Sie damit auf der obersten Ebene über die Lippen, um sie auszuwählen.

 

 

Mit Strg+J kopieren Sie die Auswahl auf eine neue Ebene. Stellen Sie die Füllmethode der Ebene auf Multiplizieren und senken Sie die Deckkraft auf 30 % ab.

 

 

Schritt 11: Highlights in den Haaren

Um die Haare noch etwas mehr glänzen zu lassen, legen Sie eine leere Ebene an und malen auf dieser Ebene mit weißer Vordergrundfarbe und rund 40 % Deckkraft über die Highlights in den Haaren.

 

 

Die Füllmethode der Ebene stellen Sie auf Ineinanderkopieren. Die Deckkraft der Ebene senken Sie auf 30 %.

 

 

Schritt 12: Bildpartien schärfen

Vielleicht möchten Sie noch einige Bereiche des Fotos, wie etwa die Augenpartie, nachschärfen. Das ist mit dem Scharfzeichner-Pinsel aus der Werkzeug-Palette schnell erledigt.

Rufen Sie das Werkzeug auf, stellen Sie in der Optionsleiste einen mittelgroßen Pinsel ein und malen Sie einfach über die Stelle im Bild, die schärfer erscheinen soll.

 

 

Schritt 13: Zuschneiden

Mit dem Freistellungswerkzeug bringen Sie das Foto nun auf die passende Größe, indem Sie einen Rahmen für Ihren gewünschten Bildausschnitt aufziehen. Gefällt Ihnen der gewählte Ausschnitt, bestätigen Sie das Zuschneiden mit einem Klick auf das grüne Häkchen. Damit ist Ihr Porträt fertig und wirkt deutlich besser als das Originalbild.

 

 

Das Tutorial stammt aus dem 'Handbuch Photoshop Elements 9'. Wir danken dem Sonic Media Verlag für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

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